Das Hauptfenster
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Im Gegensatz zu früheren Versionen gibt es nun keine einzelnen Programme mehr. Das Programm wird über ein Hauptfenster gesteuert, das Zugriff auf die Module enthält, die weitgehend den bisher bekannten Einzelprogrammen entsprechen. Damit wird eine einfachere und schnellere Bedienung vieler Module unterstützt. Insbesondere das Wechseln zwischen verschiedenen Aufgaben (Rekalibrieren, Analysieren, Spektrum aufnehmen usw.) ist erheblich erleichtert.
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Die neue WinGDOES-Version benötigt nun keine dauerhafte Verbindung zum Spektrometer. Nur wenn der Anwender in einem Meßfenster ausdrücklicheine Messung startet, erfolgt Zugriff auf den Spektrometer. In allen anderen Modulen kann nun nicht gemessen werden. Wird das Meßfenster nach Erledigung der Aufgabe geschlossen, kann sofort in ein beliebiges anderes Modulfenster gewechselt werden, um dort eine Messung durchzuführen. Das Starten, Beenden und Neustarten von Programmen, nur zum Zwecke des Zugriffs auf den Spektrometer ist nicht mehr nötig.
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Das Hauptfenster von WinGDOES läßt sich mit benutzerdefinierten Verknüpfungen speziell für die eigenen Bedürfnisse anpassen und somit auf jeden Benutzer individuell zuschneiden.
Auf diese Weise kann z. B. die Rekalibration immer derselben Methode vereinfacht werden. Auch ein einfacher Zugriff auf Programme, die häufig zusammen mit WinGDOES verwendet werden, kann hiermit erfolgen. Diese Anpassungen ermöglichen den Profi-Anwendern ebenso wie den nur gelegentlichen Anwendern Vorteile.
Alle anwenderübergreifenden Daten und Einstellungen (Qualitäten, GDOES-Gerätekonfiguration, Spektrallinien usw.) werden jetzt in Datenbanken abgelegt. Diese werden jeweils versionsspezifisch gespeichert. Somit kann es nicht mehr zu Konflikten kommen, wenn mit älteren Versionen parallel gearbeitet werden soll. Durch die Verwendung von Datenbanken wird auch das Risiko von Fehlkonfigurationen vermieden, die durch das manuelle Bearbeiten von Textdateien in früheren Versionen leicht möglich waren. Der einzig vorgesehene Weg, diese Einstellungen zu ändern, ist WinGDOES. |
Die Meßmodule
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Die Kalibration und Rekalibration wurden wesentlich überarbeitet und benutzerfreundlicher gestaltet. Das Aussehen ist dem Durchschnittsanalyse-Modul angepaßt. Es ist nun unmittelbar im Meßfenster möglich, die Daten zu speichern, ohne vorher das Fenster zu verlassen. Von der neu gestalteten Benutzeroberfläche profitieren insbesondere Benutzer von Monitoren mit hoher Bildschirmauflösung, da nun wesentlich mehr Daten gleichzeitig betrachtet werden können. Auch das Wechseln zwischen dem Methoden-Hauptfenster, der Kalibration und der Rekalibration ist problemlos möglich.
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In früheren Versionen wurden bereits die Anregungsparameter für verschiedene Anodendurchmesser gespeichert. Eine Methode enthält also immer einen Satz von „geeigneten“ Anregungsbedingungen. Jetzt werden zudem die Rekalibrationen getrennt für die einzelnen Anodendurchmesser gespeichert. In einer Methode kann also mehrmals täglich zwischen Anodendurchmessern gewechselt werden, ohne jeweils neu rekalibrieren oder getrennte Methoden vorhalten zu müssen.

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Die Verwaltung der Kalibrier-, Rekalibrier- und Kontrollproben wurde zu einem Dialog zusammengefaßt und somit wesentlich übersichtlicher und kundenfreundlicher gestaltet. Hier können nun bereits vorhandene Proben bequem mit „Drag and Drop“ anderen Kategorien zugeordnet oder in ihrer Reihenfolge umsortiert werden.

In den Meßmodulen (Tiefenprofil- und Durchschnitts-analyse) kann auf einfache Weise auf die Methodendaten zugegriffen werden. Nach einer Änderung stehen diese sofort für das jeweilige Meßmodul zur Verfügung. Dadurch wird die Methodenoptimierung erheblich beschleunigt. Das Öffnen immer derselben Methode und Verbinden mit den Meßdaten entfällt dadurch.
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Die Jobs
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wurden völlig in die Methode integriert, und es ist nun möglich, mehrere Jobs in nur einer Methode (und damit derselben Kalibration) zu speichern.

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Einige Beschränkungen früherer Versionen sind nun weggefallen. So ist die Zahl der Kanäle, die in einer Messung gleichzeitig gemessen werden kann, nur noch durch den verfügbaren Speicherplatz begrenzt. Es können also durchaus mehr als 80 Kanäle in einer Methode enthalten sein. Die Messung mit dynamischen Hochspannungsstufen ist weiterhin prinzipbedingt auf Kalibration/Rekalibration und Durchschnittsanalyse beschränkt. |
Allerdings kann jetzt eine dynamisch kalibrierte Methode in der Tiefenprofilanalyse eingesetzt werden. Stellt man dabei fest, daß ein Kanal einen Überlauf zeigt, kann einfach die Messung mit neuen Einstellungen wiederholt werden. Eine Rekalibrierung der Methode ist nicht mehr notwendig! |
Allgemeines
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Die neue Version enthält ein vollständig integriertes Modul zur Erstellung von Berichts- und Druckvorlagen.
Damit lassen sich wohlgefällige Berichte der Analysenergebnisse auf eine Art und Weise anpassen, wie es früher nicht einmal ansatzweise möglich war. Solche Berichte können, anstatt ausgedruckt zu werden, auch in einer Vielzahl von Formaten (PDF, HTML, JPEG usw.) exportiert werden.

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Die Benutzerverwaltung ist wesentlich erweitert worden.
Neben der Gruppe der GDOES-Administratoren gibt es noch 6 weitere Benutzerebenen: mehr oder weniger eingeschränkte Benutzer, normale Benutzer und fortgeschrittene Benutzer. Nur fortgeschrittene Benutzer dürfen Methoden erstellen und kalibrieren sowie Parameterdaten ändern. Eingeschränkte Benutzer dürfen nur Analysen durchführen und Methoden rekalibrieren. Gerade in größeren Organisationen mit zahlreichen Bedienern kann der Aktionsradius der einzelnen Anwender abgestimmt werden.

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Die Benutzereinstellungen sind wesentlich verbessert und sauber getrennt worden. Jeder Benutzer kann neben den bisher schon möglichen Einstellungen auch die Größe der Symbolleiste und die Sprache der Benutzeroberfläche individuell zur Laufzeit wählen. Es ist nicht mehr nötig, für deutsch- und englischsprachige Bediener zwei getrennte Installationen vorzuhalten.

Bedingt durch die verbesserten internationalen Fähigkeiten ist ein „zerstörungsfreier“ Datenaustausch mit Kollegen im nicht-westeuropäischen Ausland problemlos möglich.
Es muß selbstverständlich nicht betont werden, daß die neue Version die alten Methoden und Meßdaten problemlos einlesen kann. Auch die Geräteeinstellungen, die früher in der Datei Spectrum.ini abgelegt war, kann problemlos importiert werden.
Alle zukünftigen Entwicklungen und Verbesserungen der Geräte welche Unterstützung durch das Anwendungs Programm benötigen werden nur Benutzern der Version 4.0 zur Verfügung stehen.
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Für wen ist die Version 4.0 nicht geeignet?
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| Für alle Kunden, die noch mit einem GDS- oder Spectrumat-Gerät arbeiten, und die noch keine Nachrüstung der Geräteelektronik erworben haben. Die Unterstützung für diese Geräte ist in der neuen Version nicht mehr enthalten, denn die Weiterentwicklung dieser Geräte ist schon vor vielen Jahren eingestellt worden.
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Für alle Kunden mit alten Arbeitsplatzrechnern. WinGDOES 4.0 benötigt für die Ausführung mindestens Windows 2000.
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Es sollte aber stets im Einzelfall geklärt werden, ob sich der Umstieg lohnt. Kunden, die schon länger mit unseren Geräten arbeiten, können diese neue Version als kostengünstiges Update erwerben.
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